bleibt das Motto der weltweiten Waldvernichtung. Während Sie diese Info-Seite lesen, sterben wieder pro Minute 4,5 Fußballfelder Regenwald - und mit ihm die Tiere darin!
Im Klimaschutzbericht des IPCC an die UN wird klar ausgeführt, dass mindestens 30% der weltweiten CO2-Emissionen durch Waldrodung verursacht werden. Der Stopp dieser Rodungen ist ein Oberziel der internationalen Umweltverbände und Staatengemeinschaft. Doch nichts Wesentliches passiert: Die Regenwaldvernichtung beschleunigt sich! Dagegen helfen keine politischen Absichtserklärungen und keine noch so glanzvollen Einzelkampagnen zur Schaffung einzelner Schutzgebiete. Das Projekt Forest of Life umfasst die Schaffung eines nationalen Schutzgebiets an einer Schlüsselstelle: Die Sicherung dieses Waldes kann die Zersiedelung (und die damit einhergehende Brandrodung) westlich angrenzender Regenwaldgebiete verhindern! Und das Projekt stellt seit fast 10 Jahren ein Modellprojekt nachhaltiger Nutzung von Regenwald dar. Die Holzhändler hatten 20 Millionen Dollar für die Abholzung des Grundstücks geboten. Forest of Life e.V., der frühere Trägerverein, und sein brasilianischer Schwesterverein Hileia Associao hatten sich vorgenommen, das 8.500ha große Primärregenwaldgrundstück Floresta da Vida unter Naturschutz zu stellen. Hierfür sammelten wir mit Ihrer Hilfe 350.000 DM. Nachdem Forest of Life e.V. seinen Vereinszweck - die Sicherung einer zentralen Parzelle der Floresta da Vida, den Aufbau einer Rangerstruktur und die Errichtung der Field Station - gesichert und sich aufgelöst hatte, haben die Tierparkfreunde Hellabrunn e.V. das Controlling und Fundraising für das laufende Projekt übernommen. Zum Schutz des Waldes kooperieren wir seit Anfang 1999 mit der brasilianischen NGO Hileia. Mit Hilfe deutscher Sponsoren wurde die Floresta da Vida Field Station im Herzen des Waldes aufgebaut. Nunmehr stehen wir kurz vor der Entscheidung der Behörden des Bundesstaates Amazonas: Die Floresta da Vida soll Teil eines noch umfassenderen staatlichen Schutzgebiets unter wissenschaftlicher Kontrolle von Hileia NGO, Manaus, werden. Selbstverständlich können Sie auch weiterhin dieses Projekt unterstützen: Die Präsenz von Hileia vor Ort und die nachhaltigen Nutzungsprogramme für die einheimische Bevölkerung kosten nach wie vor Geld. Hierfür stehen Ihnen konkrete Hilfsleistungen oder symbolische Arapatenschaften zur Verfügung. Mit den Erträgen werden nicht nur die Ausbürgerung beschlagnahmter Aras, sondern alle Hileia-Programme vor Ort gefördert. Ich selbst habe das Projekt als Entwickler und Rechtsberater vor Ort mitbegründet und garantiere, dass 100% Ihrer Spenden ins Projekt fließen.
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