6 % der Erdoberfläche
60 % aller Pflanzenarten
80 % aller Insektenarten
90 % aller Primatenarten

Von 10-100 Millionen Tier- und Pflanzenarten sind erst 1,4 Millionen wissenschaftlich erfasst.

Ein unersetzlicher Lebensraum!
Allein der Amazonas-Regenwald umfasst 635.000m2; jedes Jahr werden ca. 26.000m2 zerstört. Bis 2050 würden bei dieser Quote 50% des Waldes für immer verschwunden sein. Die brasilianische Regierung hat angekündigt, weitere 100.000m2 unter Schutz zu stellen...



ob das wunderbare und ursprüngliches Waldgebiet Floresta da Vida am Amazonas bei Manaus und seine Tiere überleben darf.

Die Tierparkfreunde Hellabrunn stellen Ihnen hiermit in Zusammenarbeit mit einer brasilianischen NGO ein pragmatisches Konzept vor, dieses Stück Paradies zu retten - und dadurch ein Modell für den Schutz weiterer Waldflächen zu schaffen.

Die ersten Schritte haben uns Mut gemacht. Viele Menschen, denen wir das Projekt bisher vorstellen konnten, haben gesagt: "Ich bin dabei!"
Wir stehen kurz vor dem Ziel: Packen wir’s an!
Herzlichst

 


Ihr Sven Thanheiser

Vorsitzender der Tierparkfreunde Hellabrunn e.V.


Ihr Dr.
Erich Pabst

Vorsitzender der NGO Hileia, Manaus 

 


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- soviel tropischer Regenwald geht weltweit unwiederbringlich verloren.
Das sind z.B. während eines 90-minütigen Fußballspiels über 400 Fußballfelder!

Noch nie schritt die Zerstörung so schnell voran.
Auch der Amazonas-Urwald wird immer rascher vernichtet. Schon gibt es Klimaveränderungen, die den Wald austrocknen lassen und monatelange, unkontrollierbare Brände begünstigen.




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Was die riesige Genbank des Regenwaldes noch alles für uns bereit hält, das wissen wir nicht. Birgt sie unbekannte Wirkstoffe, die einmal helfen können, die großen Krankheiten zu besiegen? Täglich werden neue Tier- und Pflanzenarten entdeckt. Erst kürzlich fanden Wissenschaftler auf der Halbinsel zwischen Rio Negro und Rio Solimoes eine neue, bisher unbekannte Art von Krallenäffchen.

Faszinierende Geschöpfe bewohnen den "Wald des Lebens"; Flussdelphine, Piranhas, Anakondas und Kaimane jagen im verzweigten Wassernetz, das den Wald durchzieht, Amazonas-Seekühe weiden von Feldern voller schwimmender Pflanzen. Die Luft ist erfüllt von zahllosen Stimmen des Urwaldkonzerts, dazwischen das heisere Krächzen von bunten Papageien und die Chöre der Brüllaffen, die wie ein Sturm in den Wipfeln klingen.

Noch!

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Seit Hunderttausenden von Jahren ist die Landzunge zwischen den großen Strömen Rio Solimoes und Rio Negro, die sich kurz unterhalb von Manaus zum Amazonas vereinigen, vom übrigen Amazonas-Urwald abgetrennt.

Dort liegt die "Floresta da Vida" (port. "Wald des Lebens"), die es zu retten gilt.

Wie reichhaltig die Lebensfülle dieses Waldes ist, zeigt sich bereits am Arten-reichtum der Vogelwelt: 177 Arten, darunter prächtige Papageien, Tukane, Greife, Spechte und andere wurden bereits dokumentiert. Der "Wald des Lebens" beheimatet also kaum weniger Vogelarten als ganz Deutschland!
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Zygmunt Sulistrowski hat
den Wald jahrzehntelang
geschützt

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nennt Dr. Richard Bierregaard, Projekt- Direktor des Smithsonian Institute in Washington, das Gebiet. Er schreibt:

"... diese einzigartige biogeographische Region verdient besonderen Schutz.... Ich halte es... für außerordentlich wichtig, diese große und intakte Waldregion ... zu erhalten. Ihr Reservat wird schon bald der einzige Ort sein, der für Schulgruppen oder Öko-Touristen erreichbar ist, und der noch all die faszinierenden Wunder eines Regenwaldes bereithält."

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Betritt man das schattige Dunkel des Regenwaldes mit seinen tausendjährigen Urwaldriesen, seinen Lianen, Orchideen, Affen und Schmetterlingen, so kommt einem dies angesichts der Zerstörung rundum wie ein Wunder vor. Vollbracht hat es ein Privatmann, Zygmunt Sulistrowski, der das Grundstück 1974 gekauft hat. Seitdem schützte der 2007 verstorbene polnischstämmige Filmregisseur das 100 km2 große Urwaldgebiet. Zeitweise schwebte er deshalb in Lebensgefahr.
Die Tropenholzhändler haben schon lange ein Auge auf die wertvollen Edelhölzer geworfen. Sie bieten 10 Millionen US-Dollars für das Grundstück, um es kahlzuschlagen. Wir wollen dieses Regenwaldgebiet retten!

Floresta da Vida
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Dieser Urwaldriese soll zu Sperrholz werden
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Wir wollen, dass wieder Aras in der Floresta da Vida leben!

Private Sammler und professionelle Schmuggler haben fast alle Aras aus der Floresta da Vida und den Wäldern um Manaus gefangen. Durch Schutz des Gebietes, Wiederansiedlung beschlagnahmter Aras und deren Pflege bieten wir  nicht nur diesen Großpapageien Zuflucht.

Helfen Sie mit!
Das Projekt Floresta da Vida ist nicht nur auf Sponsoren, sondern auch auf Ihre Hilfe angewiesen: Durch die Übernahme von
Ara-Patenschaften für die wir attraktive Urkunden bereit halten, unterstützen Sie das Ara Projekt der Tierparkfreunde und den Erhalt der "Floresta da Vida" sowie die nachhaltigen Programme von Hileia.

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Gemeinsam mit der Hileia NGO können wir den Regenwald und seine Bewohner nur dann dauerhaft schützen, wenn die am Rande des geplanten Naturschutzgebietes lebenden Menschen mit einbezogen werden. Sie möchten den Regenwald erhalten, kämpfen jedoch täglich um das eigene Überleben.
Hileia NGO arbeitet daher vor Ort eng mit den Kleinbauern, Landarbeiter-gewerkschaften und Umweltorganisationen zusammen.
Das Gesamtprojekt "Floresta da Vida" umfasst zusätzlich zum Naturschutzgebiet folgende Teilbereiche:

Etwa 1 % der Fläche wird für niederschwelligen Ökotourismus zur Verfügung gestellt. Ein sehr attraktives, jedoch umweltverträgliches Programm soll die laufenden Kosten des Projekts decken. Mit den Überschüssen sollen weitere Waldgebiete geschützt werden

Ein Umwelt-Informationszentrum steht den Touristen und der Bevölkerung von Manaus zur Verfügung

Ein Forschungszentrum untersucht naturverträgliche Nutzungsformen des tropischen Regenwaldes

Projekte mit den Kleinbauern rund um das Naturschutzgebiet sollen Einkommensquellen erschließen, die den Regenwald nicht gefährden


Wir werden mit diesem Modellprojekt zeigen, dass es profitabel sein kann, den Regenwald zu schützen, auch für die lokale Bevölkerung.

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Unsere Partnerorganisation "Hileia" in Manaus steuert dort das Projektmanagement und arbeitet eng mit lokalen Umweltgruppen zusammen. Für die wissenschaftliche Leitung und das Umweltauditing ist Dr. Eije Pabst zuständig.

Er engagiert sich seit über 20 Jahren für den Schutz des tropischen Regenwaldes; u.a. leitete er vier Jahre lang die Tropenwaldkampagne von Greenpeace Deutschland. Wissenschaftliche Arbeit und Promotion im Amazonasgebiet, mehrjährige Aufenthalte vor Ort und die Betreuung von Projekten, die auf ein friedliches Zusammenleben von Mensch und Natur im Regenwald abzielen, machen ihn zum idealen Projektleiter.

Seit Dezember 1998 betreut Dr. Pabst den von Hileia NGO mit Hilfe der ehemaligen deutschen Gründerorganisation "Forest of Life" eingerichteten Brückenkopf im Herzen des Schutzgebietes vor Ort.

www.hileia.org.br
 

Hoch

 
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